ChatGPT, Copilot, Gemini & Co.: Welche KI passt zu Ihrem Unternehmen?
ChatGPT, Copilot, Gemini & Co.: Welche KI passt zu Ihrem Unternehmen?

Künstliche Intelligenz ist längst im Unternehmensalltag angekommen. Texte erstellen, Informationen zusammenfassen, Präsentationen vorbereiten, Daten analysieren oder Ideen entwickeln – Anwendungen wie ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini oder Claude können viele tägliche Aufgaben vereinfachen.
Doch die Auswahl wird immer größer. Gleichzeitig stellt sich eine entscheidende Frage: Was passiert eigentlich mit den Daten, die wir diesen KI-Systemen anvertrauen?
Nicht jede KI arbeitet gleich
Auf den ersten Blick ähneln sich viele KI-Assistenten. Man stellt eine Frage oder gibt eine Aufgabe ein und erhält innerhalb weniger Sekunden eine Antwort. Hinter den Kulissen unterscheiden sich die Anbieter jedoch deutlich.
ChatGPT von OpenAI zählt zu den bekanntesten Lösungen und lässt sich vielseitig für Textarbeit, Recherche, Analyse oder kreative Aufgaben einsetzen. Microsoft Copilot ist besonders interessant für Unternehmen, die bereits intensiv mit Microsoft 365 arbeiten. Gemini ist eng mit dem Google-Ökosystem verbunden, während Claude von Anthropic vor allem bei umfangreichen Texten und Dokumenten häufig eingesetzt wird.
Daneben gibt es beispielsweise Le Chat von Mistral AI, Grok von xAI, Meta AI oder DeepSeek. Welches Programm am besten geeignet ist, hängt deshalb nicht nur von der Qualität der Antworten ab.
Datenschutz wird zum Auswahlkriterium
Eine von Incogni veröffentlichte Untersuchung hat verschiedene KI-Plattformen hinsichtlich ihres Umgangs mit Nutzerdaten analysiert. Bewertet wurden unter anderem Transparenz, Datenerhebung und die Frage, ob Eingaben für das Training der Modelle verwendet werden können.
In der Untersuchung schnitt Mistral AI besonders datenschutzfreundlich ab. Auch ChatGPT wurde positiv hinsichtlich der Transparenz bewertet. Deutlich kritischer bewertete die Analyse unter anderem Meta AI, Gemini und Copilot. Wichtig dabei: Datenschutzbestimmungen und Funktionen der Anbieter verändern sich laufend. Ein Ranking ist daher immer eine Momentaufnahme.
Für Unternehmen ist die grundlegende Botschaft wichtiger als der konkrete Platz auf einer Rangliste: Wer KI verwendet, sollte wissen, welche Informationen eingegeben werden dürfen und welche besser nicht.
Vertrauliche Informationen gehören nicht unkontrolliert in einen Chatbot
Ein Mitarbeiter möchte schnell eine E-Mail verbessern und kopiert dafür eine gesamte Kundenkorrespondenz in eine öffentliche KI. Ein anderer lädt ein internes Dokument hoch, um es zusammenfassen zu lassen.
Genau hier entstehen Risiken.
Personenbezogene Kundendaten, Passwörter, Zugangsdaten, interne Kalkulationen, Verträge oder vertrauliche Unternehmensinformationen sollten niemals ohne klare Regelung in beliebige KI-Dienste eingegeben werden.
Gerade bei kostenlosen Consumer-Versionen können andere Bedingungen gelten als bei Business- oder Enterprise-Angeboten.
Unternehmen brauchen klare KI-Regeln
KI komplett zu verbieten ist für viele Unternehmen weder notwendig noch sinnvoll. Viel wichtiger ist ein kontrollierter Umgang.
Unternehmen sollten festlegen, welche KI-Systeme verwendet werden dürfen, welche Daten eingegeben werden können und welche Anwendungen für sensible Informationen geeignet sind. Ebenso wichtig sind Schulungen für Mitarbeiter und eine regelmäßige Überprüfung der Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen.
KI nutzen – aber bewusst
ChatGPT, Copilot, Gemini, Claude und andere KI-Systeme bieten enorme Chancen für Unternehmen. Sie können Arbeitsabläufe beschleunigen und Mitarbeiter bei vielen Aufgaben unterstützen.
Die beste KI ist jedoch nicht automatisch jene mit den meisten Funktionen. Entscheidend ist, dass sie zum jeweiligen Einsatzgebiet und zu den Sicherheitsanforderungen des Unternehmens passt.
ACRONUM unterstützt Unternehmen dabei, neue Technologien sicher in bestehende IT-Strukturen zu integrieren. Denn moderne KI sollte nicht nur produktiv machen – sondern auch sicher eingesetzt werden.
Melden Sie sich gerne bei uns unter office@acronum.com oder telefonisch +43 (0) 5 9084.






